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Willkommen auf der Homepage der Bürgerinitiative Eselshütt !

Uckermärker Bauer spritzt Pestizide im Naturschutzgebiet !

ARD-Reihe „Fakt“ thematisiert die Aushebelung der EU-Vorgaben durch die Brandenburger Landesregierung.

Durch die langjährige Arbeit unserer BI-Mitglieder Sybilla Keitel und Gert Müller erreicht, mit Unterstützung durch Bündnis90/Die Grünen, die skandalöse Umweltpolitik in Brandenburg und anderen Bundesländern endlich die erforderliche Aufmerksamkeit der großen Medien. „Fakt“ war vor Ort und zeigte, wie die von der EU vorgegebene Umsetzung der Natura 2000 Richtlinie auch in der Uckermark mangelhaft erfolgt. Konkret hier vor Ort geht es um das eiskalte Verhalten des Bauern Fürstenau, der die Ausnahmeregelung im Brandenburger Gesetz mit dem schwammigen Begriff der „guten fachlichen Praxis“ nutzt. Er kommt auch im Beitrag zu Wort und gibt ganz offen den Einsatz von Pestiziden im Naturschutzgebiet zu – schließlich sei das ja erlaubt.

Der I-Punkt auf dem Skandal ist, dass Herr Fürstenau der SPD Templin im Kommunalwahlkampf als Öko-Bauer als Aushängeschild dient !

Ausführliche Infos finden Sie bei Grüne Fraktion Brandenburg: Natura 2000 Schutzgebiete endlich wie vorgeschrieben sichern.

Der „Fakt“-Beitrag ist noch bis 29.04.2020 abrufbar: ARD-Mediathek

BI Eselshütt Demo gegen Pestizide

Bio-Märchenland in Indien !

Der indische Bundesstaat Sikkim hat komplett auf Bio-Landwirtschaft umgestellt.

Erfolgreich, wenn auch mit einigen, jahrelangen Anstrengungen, hat die Regierung des im Himalaya gelegenen Bundesstaats die ökologische Landwirtschaft für alle Bauern durchgesetzt. Sie verteidigt die Gesundheit der Bewohner des Landes sogar gegen konventionelle Lebensmittel mit Strafen gegen deren illegale Einfuhr. Einen sehr lesenswerten Bericht gibt es auf der Seite des Forum Nachhaltiges Wirtschaften.

Dort findet sich auch ein Link zur ZDF-Mediathek, die das Land vorstellt und weitere Hintergründe zur Umstellung auf biologische Landwirtschaft beleuchtet, auch im Vergleich zu Deutschland, das keine sonderlich gute Figur abgibt, wenn es um nachhaltige Landwirtschaft geht. Der Film „Öko-Rebellen“ in der Reihe planet e. ist in der ZDF-Mediathek bis 11.10.2019 verfügbar.

Hauptstadt Gangtok des indischen Bundesstaats Sikkim

STOPPT DEN AUSVERKAUF DER UCKERMARK !

Resümé zur Demonstration am Samstag, 13.04.2019, 10:00 Uhr auf dem Marktplatz Templin.

An allen Ecken und Enden werden unsere Lebensgrundlagen verhökert und verschleudert.
Wasser, Böden, Tiere, unsere Gesundheit und unsere Lebensqualität – alles wird zur Ware, alles wird zu Profit.
Es ist überall offen sichtbar, man braucht nur hinzuschauen: Wir sind auf dem Weg in eine große Katastrophe – wir lassen es zu, dass unsere eigene Lebens-Umwelt vergiftet und zerstört wird.
Die Sorge und das Engagement für eine gesunde, lebenswerte Zukunft dürfen wir nicht allein unseren Kindern überlassen. Deshalb liegt es an uns, Wirtschaft und Politik an ihre Verantwortung für das Gemeinwohl, für unser aller Wohl zu erinnern!

Ca. 175 Menschen folgten dem Aufruf der BI Eselshütt, um für den Erhalt der Natur und Umwelt – nicht nur in der Uckermark – zu demonstrieren. Wir haben Fotos, Liedtexte und Reden für Sie zum Nachschauen, Nachsingen und Nachlesen zusammengestellt: Demo-Nachschau

Demo-Flyer Deckblatt
Gert Müller auf der Demo in Templin

Erfolg für Verein „Contra Eierfabrik Oranienburg“

Das Landesumweltamt sagt „Nein“ zur Eierfabrik bei Oranienburg !
„Das Landesamt für Umwelt hat mit Datum vom 5. März 2019 die Anträge der ‚Vortallen Legehennenbetrieb‘ und der ‚Zehlendorfer BioEi GbR‘ auf immissionsschutzrechtliche Genehmigung von je einer Legehennenanlage am Standort Oranienburg, Ortsteil Zehlendorf abgelehnt.“ Die Gründe, die zur Ablehnung führten, seien hauptsächlich „Belange des Bauplanungsrechtes“ gewesen, so Thomas Frey, Büroleiter des Präsidenten des Umweltamtes.

Diese Meldung macht uns Hoffnung, dass das LfU auch die Legehennenanlage hier in Templin-Eselshütt ablehnt.

Auf www.contra-eierfabrik.de finden Sie weitere Infos zur Arbeit des Vereins. Und noch mehr Meldungen vom Verein „Contra Eierfabrik“ gibt es auch bei Facebook.

Logo Contra Eierfabrik  - entworfen von Karikaturisten Karl-Heinz Schoenfeld

Logo Contra Eierfabrik – entworfen von Karikaturist Karl-Heinz Schoenfeld.

„Das Monsanto-Tribunal“

Privater Filmabend der BI Eselshütt, zu dem alle Freunde und Interessierte eingeladen sind.

Samstag, 16.03.2019, 19:30 Uhr, Gasthof Drei Eichen Warthe
Dokumentation, F 2012, 95 Minuten

Das Monsanto-Tribunal als symbolischer Prozess fand im Oktober 2016 in Den Haag statt. Die Geschäftspraktiken von Monsanto sollten untersucht werden, inwieweit diese mit den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte vereinbar sind.
Betroffene, Landwirte und Wissenschaftler aus fünf Kontinenten wurden zu Schäden für Menschen und Umwelt, die durch Produkte wie Glyphosat und Geschäftspraktiken von Monsanto hervorgerufen worden seien, angehört. Der Prozess wurde von öffentlich bestellten Richtern unter dem Vorsitz von Françoise Tulkens (Belgien), die vierzehn Jahre lang Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte war, geleitet.

Auf monsantotribunal.org finden Sie weitere Infos.

Wir freuen uns, miteinander den Film zu schauen, etwas zu trinken und zu reden.

Das Monsanto Tribunal

20.02.2019, 19:00 im MKC Templin – Doku „Die grüne Lüge“

Regie: Werner Boote – Dokumentarfilm, 90 min, Farbe, Österreich, 2018

Im Rahmen der Ökofilmtour kommt „Die grüne Lüge“ ins Multikulturelle Centrum Templin. Werner Boote, der den Dokumentarfilmhit „Plastic Planet“ drehte, zeigt in seinem neuen Film, wie wir uns gegen „Greenwashing“ wehren können. Denn wenn wir den Konzernen Glauben schenken würden, könnten wir mit Kaufentscheidungen die Welt retten. Aber das ist eine populäre und gefährliche Lüge, wie der Filmemacher gemeinsam mit der Greenwashing-Expertin Kathrin Hartmann belegt.

Weitere Informationen (mit Trailer): Homepage zum Film
Mit anschließender Diskussion, evtl. mit Kathrin Hartmann und dem Verbraucherschutz Brandenburg (angefragt)

Plakat Grüne Lüge

19.01.2019 – Demo „Wir haben es satt!“

Auch dieses Jahr waren Mitglieder der Bürgerinitiative Eselshütt wieder in Berlin dabei. Mit einem deutlichen Spruch verliehen sie unserer Forderung vom Verbot von Massentierhaltungsanlagen mit ihren vielen Umweltschädigungen Ausdruck.

Hier weitere bemerkenswerte auf der Demo gesammelte Sprüche:
„Leguminosen Ihr Mimosen“
„Summ, summ, summ…… ohne Vielfalt komm ich um!“
„Ährensache ohne Bayer.“
„Wir haben GlyphoSatt.“
„Patente auf Pflanzen und Tiere sind Diebstahl des geistigen Eigentums von Bäuerinnen und Bauern.“
„Nachbau von Saatgut ist ein Urrecht der Bäuerinnen und Bauern!“
„Regional und Bio, ist doch klar.“
„Stadt und Land, Hand in Hand, Bauern und Verbraucher.“
„Spekulanten kommen und gehen, Bauern bleiben…..und fahren nach Berlin!“
„Denk global, iss lokal.“
„In Zukunft ernähren wir uns biologisch oder gar nicht.“
„Weniger ist Mehr.“
„Nein zur Massentierhaltung. Es geht anders. Wir stehen zusammen mit 680 Höfen für
– Erhalt bäuerlicher Betriebe
– Artgerechte Tierhaltung
– Umweltschutz
– Verbraucherfreundlichkeit“
„Konsum ist das Gegenteil von Umweltschutz.“
„Ich fahre für die Agrarwende nach Berlin.“
„Gut für den Mensch, gut für die Saat. Glücklich ohne Glyphosat.“
„Wir zeigen jeden Tag, dass es anders geht.“
„Die Spitze des Deutschen Bauernverbandes Hand in Hand mit der Agrarindustrie und gegen bäuerliche Interessen.“
„Bauernhöfe statt Agrarfabriken.“
„Pestizide….
– töten Bienen
– vernichten die Artenvielfalt
– machen uns Menschen krank.“
„Wir brauchen Eure Wertschätzung zum Bestehen.“
„Minimaler Konsum für ein Maximum an Glück.“
„Gift ist Kacke, ich nehme Striegel und Hacke.“
„Zuviel Dünger, das ist Fakt, ist für`s Grundwasser beknackt.“
„Ist der Bauer heut gestorben, habt ihr nichts zu fressen morgen.“

Mitglieder der BI Eselshütt bei der Wir-haben-es-satt-Demo in Berlin

Die Freilandhaltung von Hennen bedroht das Grundwasser

10.01.2019

Ein wichtiges Ergebnis der Arbeit des beauftragten Rechtsanwalts Tim Stähle bezüglich der Genehmigungspraxis des Landesumweltamts Brandenburg bei der Genehmigung von Freiland-Legehennenanlagen ist seine Einschätzung: „Die behördliche Genehmigung von Freiland-Legehennenanlagen mit knapp unter 40.000 Tieren verstößt gegen die Betreiberpflichten des Bundesimmissionsschutzgesetzes. Der Hennen-Kot führt auf den viel zu kleinen Auslaufarealen zu überhöhtem Stickstoffeintrag und dadurch zu schädlichen Bodenveränderungen und Gefahren für das Grundwasser“. Die vollständige Meldung lesen Sie hier auf den Seiten des BUND: Freiland-Legehennenanlagen eine Bedrohung für das Grundwasser.

Zum Thema wurde eine Pressekonferenz des Legehennen-Symposiums abgehalten, über die u.a. in der Märkischen Allgemeinen (Link zum Artikel: MAZ online) und im RBB (Link zm Video: rbb24) berichtet wurde.

Logo BUND

1. Brandenburgisches Legehennen-Symposium

01.06.2018 – Warthe / Uckermark

Auf Einladung der BI Eselshütt versammelten sich mehrere Bürgerinitiativen des Landes Brandenburg, um über ein gemeinsames Vorgehen gegen die Genehmigungspraxis der zuständigen Behörden für neue und zu erweiternde Legehennenanlagen und damit im Zusammenhang stehende Betriebe (Junghennenaufzucht, Schlachtbetriebe) im Rahmen der industriellen Tierhaltung zu beraten. Die BI sind der festen Überzeugung, dass bei den Genehmigungen gegen geltendes Recht verstoßen wird. Am Ende des Symposiums wurde eine gemeinsame Erklärung verabschiedet, die Sie hier nachlesen können: Gemeinsame Erklärung.

Erstes Legehennensymposium Brandenburg

Offene Briefe und ein Fragenkatalog an die Kandidaten zur Wahl des neuen Landrates der Uckermark am 22.04.2018

13.04.2018
Die drei Kandidaten stellten sich den interessierten Bürgern in Lychen zur Diskussion. Mit dabei auch Tom Schweers und Ernst Wagner-Rott von unserer BI, die den Kandidaten einen Fragenkatalog und drei, persönlich adressierte, offene Briefe übergaben. Wir sind gespannt auf die Antworten und empfehlen bis dahin die Lektüre der sehr emotionalen, offenen Briefe an die Kandidaten.

Übergabe der offenen Briefe an die Kandidaten der Landratswahl Uckermark 2018

„Uckermärker Naturschutz-Appell“ – Vor der Spritzsaison 2018

Offener Brief an die Landwirte der Region

27.03.2018
Unterschreiben Sie unseren Appell an die Bauern der Uckermark, auf Ackergifte zu verzichten und aus einer pestizidgetriebenen Landwirtschaft, die unsere schöne Uckermark vernichtet, auszusteigen. Gründe dafür gibt es genug: Insektensterben, Bodenbelastung, gesundheitliche Gefährdung des Menschen, verunreinigte Gewässer, Monokulturen, Ressourcenverschwendung,…

Den kompletten Brief und ein Formular für Ihre Teilnahme finden Sie hier: Uckermärker Naturschutz-Appell.

Hügel der Uckermark mit Raps und Baumblüte

„Die Zukunft pflanzen“ – Bio für neun Milliarden

Privater Filmabend der BI Eselshütt, zu dem alle Freunde und Interessierte eingeladen sind.

Freitag, 16.03.2018, 19:30 Uhr, Gasthof Drei Eichen Warthe
Dokumentation, F 2012, 95 Minuten

„Die rapide Zunahme der Bevölkerungszahlen erfordert einen Paradigmenwechsel zu agroökologischen Lösungsmodellen, um Fehlentwicklungen wie erschöpfte Böden und Wasserquellen, den Verlust von Artenvielfalt und den Umzug Millionen verarmter Bauern in städtische Elendsviertel zukünftig zu vermeiden.
Bei ihrer Recherche auf vier Kontinenten befragt Marie-Monique Robin (MONSANTO – MIT GIFT UND GENEN, UNSER TÄGLICH GIFT) Agronomen, Ökonomen und Vertreter internationaler Hilfsorganisationen und skizziert dringend benötigte Lösungsmodelle für eine der zentralen Fragen der Zukunft.“
Auf Filme für die Erde finden Sie mehr Details, einen Trailer und eine Bewertung der Filmjury.

Wir freuen uns, miteinander den Film zu schauen, etwas zu trinken und zu reden.

Plakat Zukunft pflanzen

Der Wahnsinn mit dem Weizen

ZDF berichtet über die Folgen unserer Agrarpolitik

Ein Viertel der deutschen Weizenexporte ging 2016 nach Afrika. Auf den ersten Blick ein Beitrag gegen Hunger und Not. Aber stimmt das? Die Recherchen von „ZDFzoom“ ergeben ein anderes Bild.

Sehen Sie hier den Film online: Link zum ZDFzoom-Video (Film von Katarina Schickling, 29 min, 28.02.2018).

Erfolg für Tierschützer

ZDF berichtet über Gerichtsurteil wegen Hausfriedensbruch

In einer Schweinemastanlage mit über 60.000 Tieren in Sachsen-Anhalt haben Tierschutzaktivisten heimlich die Missstände dokumentiert und wurden deswegen vor Gericht gestellt. Das Gericht bewertet aber die Aufdeckung des Skandals höher als den Tatbestand des Hausfriedensbruchs.

Sehen Sie hier den Filmbeitrag (2min:17sec): Link zum ZDF-Video.

Pressemitteilung der „Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft e. V.“

Koalitionsvertrag – Landwirtschaftspolitik und Tierschutz nur als Nebensächlichkeit behandelt

Nachdem nun ein halbes Jahr ins Land gegangen ist und nach der Bundestagswahl quer durch alle Farben der Parteienlandschaft verhandelt wurde, geht das, was dabei für Landwirtschaft und Tierschutz ausverhandelt wurde, gegen Null.
Außer Absichtsbekundungen und Selbstverständlichkeiten ist nichts Zukunftstaugliches zu lesen.

Lesen Sie hier die vollständige Mitteilung als PDF.

„Bauer Unser“ – der Dokumentarfilm im MKC Templin

25.01.2018 (anschl. Podiumsdiskussion mit Benny Härlin)

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Donnerstag, 25.01.2018, 19:00 Uhr, MKC Templin
„Bauer Unser“, Dokumentation, A 2016
FSK: 0 J., 92 Min., Regie: Robert Schabus

weitere Infos

Lesen Sie hier eine Nachschau zum Filmabend von Sybilla Keitel

Im Uckermark Kurier erschien am 27. Februar 2018 ein Artikel zum Filmabend und zur Podiumsdiskussion. Einen Auszug und Fotos vom Abend finden Sie online auf der Website des Uckermark Kurier (Online-Artikel). Den ganzen Artikel hat uns der Uckermark Kurier freundlicherweise als PDF zur Verfügung gestellt. Dieses können Sie mit Klick auf folgenden Link in einem neuen Fenster öffnen: Landwirte im Kreuzfeuer der Kritik.

Coverfront DVD Bauer unser

20.01.2018 – Demo „Wir haben es satt!“

Die Bürgerinitiative Eselshütt war am Samstag natürlich auch in Berlin vertreten!

Teilnehmer der BI Eselshütt an der Wir-haben-es-satt-Demo 2018 in Berlin

Fragen der Bürgerinitiative Eselshütt an die Bürgermeisterkandidaten für die Wahl in Templin am 14.01.2018

Anfang Dezember 2017 übergab die BI Eselshütt in Vertretung von Ute Rott Fragen zum Umweltschutz und zur Zukunft Templins sowie speziell zur geplanten Legehennenanlage in Eselshütt an die Kanditaten für die Wahl des neuen Bürgermeisters von Templin.

Lesen Sie hier die Fragen im einzelnen und die bisher vorliegenden Antworten.

Übergabe der Fragen an Bürgermeister Detlef Tabbert (Die Linke) durch Ute Rott.