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1. Brandenburgisches Legehennen-Symposium

Gemeinsame Erklärung:

Vertreter der Bürgerinitiativen Eselshütt, Contra Industrie-Ei Uckerseen, Contra Eierfabrik Oranienburg, BI gegen Asphalthennen Ziesar und BI Löpten haben beim ersten Brandenburgischen Legehennen-Symposium am 1. Juni 2018 in 17268 Warthe / Uckermark beschlossen, in gemeinsamer Aktion juristische Schritte gegen die Genehmigungspraxis des LfU Brandenburg für die industrielle Produktionskette der Eierproduktion von Junghennen bis zum Schlachthof zu unternehmen. Als besonders problematisch und damit auch als nicht genehmigungsfähig sehen sie bei großen Freiland-Legehennenanlagen die massive Überfrachtung des stallnahen Teils des Auslaufbereiches durch Hühnerkot. Wissenschaftliche Studien haben belegt, dass die Tiere fast nur diesen Teil des Auslaufes nutzen. Der dort in großen Mengen abgesetzte Stickstoff aus dem Kot kann vom schnell zertretenen Bewuchs nicht aufgenommen werden und gelangt so durch Auswaschung in Richtung Grundwasser. Dies stellt eine Gefährdung des Grundwassers dar und schließt daher die Genehmigungsfähigkeit dieser Haltungssysteme aus.

Auf Einladung der BI Eselshütt versammelten sich folgende Bürgerinitiativen des Landes Brandenburg, um über ein gemeinsames Vorgehen gegen die Genehmigungspraxis der zuständigen Behörden für neue und zu erweiternde Legehennenanlagen und damit im Zusammenhang stehende Betriebe (Junghennenaufzucht, Schlachtbetriebe) im Rahmen der industriellen Tierhaltung zu beraten. Die BI sind der festen Überzeugung, dass bei den Genehmigungen gegen geltendes Recht verstoßen wird. Daher wurde obenstehende gemeinsame Erklärung verabschiedet.

Erstes Legehennensymposium Brandenburg

Erstes Legehennensymposium Brandenburg in Warthe/Uckermark – Anklicken zum Vergrößern