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Uckermärker Naturschutz-Appell

Vor der Spritzsaison 2018

Hügel der Uckermark mit Raps und Baumblüte
Herzlichen Dank an alle, die unterschrieben haben ! Wir freuen uns sehr über die unerwartet große Resonanz.

Hier ist die komplette Liste aller Unterzeichnenden. Wie geht es weiter ? Das ist neben der Komplettliste zu lesen.

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Dieser Appell ist beendet.

Enddatum: Apr 19, 2018

gesammelte Unterschriften: 916

916 signatures
Letzte Unterschriften
916 Markus Dressnandt 19.04.2018, 15:45
915 Helga Mesecke 19.04.2018, 15:30
914 Daniel Peters 19.04.2018, 12:28
913 thomas fehlmann 19.04.2018, 12:13
912 Gudrun Gut 19.04.2018, 12:09
911 Vanessa Wagner 18.04.2018, 21:19
910 Jamie Morrow 18.04.2018, 21:18
909 Johanna Stock 18.04.2018, 21:15
908 Lubina Kowar 18.04.2018, 21:14
907 Wolfgang Collin 18.04.2018, 19:57
906 Tanja Morgenstern 18.04.2018, 19:49
905 Marko Kowar 18.04.2018, 18:05
904 Tammo Strunk 18.04.2018, 18:04
903 Imke Strunk 18.04.2018, 18:03
902 Bernadette Kowar 18.04.2018, 18:02
901 Ludmila Kowar 18.04.2018, 18:01
900 Teresa Kowar 18.04.2018, 18:00
899 Ben Schmidt 18.04.2018, 17:59
898 Matej Kowar 18.04.2018, 17:58
897 Mario Di Sarno 18.04.2018, 17:57
896 Madlena Kowar 18.04.2018, 17:56
895 Braunich 18.04.2018, 17:55
894 Thomas Pommerening 18.04.2018, 17:54
893 Grit Kühnel 18.04.2018, 17:53
892 Saskia Lichtenberg 18.04.2018, 17:52
891 Christine Lichtenberg 18.04.2018, 17:51
890 Volkmar Heucher 18.04.2018, 17:50
889 Madlen Brenner 18.04.2018, 17:49
888 Dominic Wernowsky 18.04.2018, 17:48
887 Bernd Fraunholz 18.04.2018, 17:47
886 Renè Obremski 18.04.2018, 17:46
885 Phillip Obremski 18.04.2018, 17:45
884 Emily Obremski 18.04.2018, 17:44
883 Johannes Schade 18.04.2018, 17:43
882 Aurelie Lippe 18.04.2018, 17:42
881 Dieter Obremski 18.04.2018, 17:41
880 Kristin Krömer 18.04.2018, 17:40
879 Pia Hildebrand 18.04.2018, 14:37
878 Andrea Ribbers 18.04.2018, 12:30
877 Heinz-Peter Koenig 18.04.2018, 11:44
876 Johanna Michel 18.04.2018, 10:03
875 Ralf Ruhnau 18.04.2018, 09:48
874 thomas Kröger 18.04.2018, 09:31
873 Bettina lempelius 18.04.2018, 08:47
872 Barbara Morgenstern 18.04.2018, 08:07
871 Leonhard Engel 18.04.2018, 01:12
870 Mary Müller 18.04.2018, 01:12
869 Peggy Braun 18.04.2018, 01:11
868 Gabriele Schumann 18.04.2018, 01:11
867 Olaf Pauke 18.04.2018, 01:10

Offener Brief an die Landwirte der Region

Am 14. März 2018 hat sich der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft im Bundestag mit einer Mehrheit von CDU, SPD, FDP und AfD entschieden, Neonicotinoide auf dem Acker weiter zu erlauben, obwohl die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt hat, dass von bestimmten Neonicotinoiden (Clothianidin, Imidacloprid und Thiomethoxam) große Gefahr ausgeht.
Neonicotinoide schädigen die Fruchtbarkeit und wirken als Nervengift. Bienen und Insekten verlieren die Orientierung und Lernfähigkeit. Sie sterben früher, wenn sie mit diesen Insektiziden in Kontakt kommen.

Gemäß Mitteilung des Pflanzenschutzdienstes Brandenburg vom 14. Juni 2017 darf das in Deutschland verbotene Insektizid „Lumiposa“ zur Beizung von Winterraps (Wirkstoff Cyantraniliprol) bei uns ausgebracht werden, wenn das Saatgut aus Polen importiert wird.
Der gegen den Rapserdfloh eingesetzte Wirkstoff Cyantraniliprol wirkt beim Heranwachsen in der gesamten Rapspflanze, von der Wurzel bis zu Pollen und Nektar. Geschädigt werden aber auch sogenannte „Nichtzielorganismen“, d.h. andere Ackerwildtiere. Für Bienen ist er hoch toxisch.

Am 27. November 2017 votierte Christian Schmidt als Bundeslandwirtschaftsminister für die weitere Zulassung von Glyphosat, das laut der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) vermutlich krebserregend ist.
Das Totalherbizid Glyphosat hat die Aufgabe, sämtliche Ackerwildkräuter zu vernichten. Damit verlieren Insekten wie Bienen, Schmetterlinge, Libellen, Käfer etc. ihre Nahrungsgrundlage. In der weiteren Nahrungskette sterben auch Fledermäuse, Frösche und Vögel. Fast 80 % der Insekten sind bereits verschwunden. Zusammen mit Fungiziden zur Pilzbekämpfung bewirkt Glyphosat in einem komplexen Zusammenhang auch die Zerstörung notwendiger Bodenorganismen.

Wir appellieren an die uckermärkischen Landwirte, trotz Zulassung diese Ackergifte nicht einzusetzen. Steigen Sie aus einer pestizidgetriebenen Landwirtschaft aus, die die Natur vernichtet ! Auch bei DDT und Lindan wurden Warnsignale zu lange ignoriert. Dieses Muster wiederholt sich gerade bei Glyphosat und anderen Pestiziden.
§13 des deutschen Pflanzenschutzgesetzes (PflSchG) lautet: „Pflanzenschutzmittel dürfen nicht angewandt werden, soweit der Anwender damit rechnen muss, dass ihre Anwendung im Einzelfall schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch oder Tier oder auf das Grundwasser oder sonstige erhebliche schädliche Auswirkungen, insbesondere auf den Naturhaushalt, hat.“
Müssen erst Menschen schwer erkranken, bevor ein längst überfälliges Verbot erteilt wird ?

Retten Sie in eigener Verantwortung die Uckermark vor einem stummen Frühling und einem obstlosen Herbst !

V.i.S.d.P.: Sybilla Keitel, Stabeshöhe

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Unterschriftenliste – Öffnen des PDF (42 kByte) in neuem Fenster

Diese Unterschriftenaktion läuft noch bis zum 19.04.2018 !

Hinweise:

Wir haben an verschiedenen Orten Unterschriftenlisten ausgelegt. Die ausgefüllten Listen wurden per Hand in den Computer übertragen und in diese Online-Liste importiert. Aus technischen Gründen sind die Namen dieser Listen hintereinander angeordnet und nicht entsprechend ihrem tatsächlichen Zeitpunkt der Eintragung in die Papierliste.

Einige Einträge (ca. 20) in den Papierlisten konnten nicht entziffert und somit hier nicht aufgenommen werden.

Weiterhin wurde kontrolliert, ob doppelte Einträge vorliegen. Wenn also schon eine Online-Eintragung vorlag, wurde dieser Name nicht noch einmal aus den Papierlisten übernommen. Es wurden acht doppelte Einträge nicht noch einmal aufgenommen.

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