Logo der Bürgerinitiative Eselshütt
Wort-Marke der Bürgerinitiative Eselshütt
Logo der Bürgerinitiative Eselshütt

Uckermärker Naturschutz-Appell

Vor der Spritzsaison 2018

Hügel der Uckermark mit Raps und Baumblüte
Herzlichen Dank an alle, die unterschrieben haben ! Wir freuen uns sehr über die unerwartet große Resonanz.

Hier ist die komplette Liste aller Unterzeichnenden. Wie geht es weiter ? Das ist neben der Komplettliste zu lesen.

Ihre Unterschrift

Dieser Appell ist beendet.

Enddatum: Apr 19, 2018

Gesammelte Unterschriften: 916

916 signatures
Letzte Unterschriften

Offener Brief an die Landwirte der Region

Am 14. März 2018 hat sich der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft im Bundestag mit einer Mehrheit von CDU, SPD, FDP und AfD entschieden, Neonicotinoide auf dem Acker weiter zu erlauben, obwohl die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt hat, dass von bestimmten Neonicotinoiden (Clothianidin, Imidacloprid und Thiomethoxam) große Gefahr ausgeht.
Neonicotinoide schädigen die Fruchtbarkeit und wirken als Nervengift. Bienen und Insekten verlieren die Orientierung und Lernfähigkeit. Sie sterben früher, wenn sie mit diesen Insektiziden in Kontakt kommen.

Gemäß Mitteilung des Pflanzenschutzdienstes Brandenburg vom 14. Juni 2017 darf das in Deutschland verbotene Insektizid „Lumiposa“ zur Beizung von Winterraps (Wirkstoff Cyantraniliprol) bei uns ausgebracht werden, wenn das Saatgut aus Polen importiert wird.
Der gegen den Rapserdfloh eingesetzte Wirkstoff Cyantraniliprol wirkt beim Heranwachsen in der gesamten Rapspflanze, von der Wurzel bis zu Pollen und Nektar. Geschädigt werden aber auch sogenannte „Nichtzielorganismen“, d.h. andere Ackerwildtiere. Für Bienen ist er hoch toxisch.

Am 27. November 2017 votierte Christian Schmidt als Bundeslandwirtschaftsminister für die weitere Zulassung von Glyphosat, das laut der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) vermutlich krebserregend ist.
Das Totalherbizid Glyphosat hat die Aufgabe, sämtliche Ackerwildkräuter zu vernichten. Damit verlieren Insekten wie Bienen, Schmetterlinge, Libellen, Käfer etc. ihre Nahrungsgrundlage. In der weiteren Nahrungskette sterben auch Fledermäuse, Frösche und Vögel. Fast 80 % der Insekten sind bereits verschwunden. Zusammen mit Fungiziden zur Pilzbekämpfung bewirkt Glyphosat in einem komplexen Zusammenhang auch die Zerstörung notwendiger Bodenorganismen.

Wir appellieren an die uckermärkischen Landwirte, trotz Zulassung diese Ackergifte nicht einzusetzen. Steigen Sie aus einer pestizidgetriebenen Landwirtschaft aus, die die Natur vernichtet ! Auch bei DDT und Lindan wurden Warnsignale zu lange ignoriert. Dieses Muster wiederholt sich gerade bei Glyphosat und anderen Pestiziden.
§13 des deutschen Pflanzenschutzgesetzes (PflSchG) lautet: „Pflanzenschutzmittel dürfen nicht angewandt werden, soweit der Anwender damit rechnen muss, dass ihre Anwendung im Einzelfall schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch oder Tier oder auf das Grundwasser oder sonstige erhebliche schädliche Auswirkungen, insbesondere auf den Naturhaushalt, hat.“
Müssen erst Menschen schwer erkranken, bevor ein längst überfälliges Verbot erteilt wird ?

Retten Sie in eigener Verantwortung die Uckermark vor einem stummen Frühling und einem obstlosen Herbst !

V.i.S.d.P.: Sybilla Keitel, Stabeshöhe

Datenschutzhinweis:

Ihre E-Mail-Adresse wird nur zur Bestätigung Ihrer Teilnahme an dieser Unterschriftenaktion verwendet und, sofern Sie durch Anklicken der Option „Nehmen Sie mich in Ihren E-Mail-Verteiler auf“ zugestimmt haben, zur Zusendung von Informationen über die Aktivitäten der Bürgerinitiative Eselshütt und damit in Zusammenhang stehender Umwelt-Infos. Eine Weitergabe Ihrer E-Mail-Adresse an Dritte erfolgt nicht. Auf Ihr Verlangen löschen wir Ihren Namen und Ihre Mail-Adresse aus dieser Liste umgehend. Wenden Sie sich dazu per Mail an info@bi-eselshuett.de, nutzen Sie unser Kontaktformular oder schreiben Sie an Ute Rott, Forsthaus Metzelthin, Metzelthin 22, 17268 Templin.

Zur Teilnahme an der Unterschriftenaktion über dieses Formular ist es erforderlich, dass Sie Ihre E-Mail-Adresse eingeben. Nach Absenden des Formulars erhalten Sie sofort oder innerhalb kurzer Zeit eine E-Mail, in der ein Link enthalten ist, den Sie anklicken müssen, damit Ihre Teilnahme als Inhaber dieser Mailadresse bestätigt ist. Falls Sie keine Mail erhalten, schauen Sie bitte in Ihrem Spam-Ordner nach, vielleicht ist sie dort gelandet – manche Mailprogramme sind etwas strenger eingestellt.

Falls Sie Ihre Mailadresse nicht mitteilen möchten, können Sie sich auch über die Unterschriftenliste in Papierform beteiligen. Diese finden Sie unten als PDF.

Ihre Unterstützung:

Sie können diese Unterschriftenaktion noch erfolgreicher machen, indem Sie all Ihren Freunden und Bekannten davon erzählen. Nutzen Sie dazu die oben im Formular verfügbaren Möglichkeiten (Facebook- oder Twitter-Button). Sie können aber auch den Appell und die Unterschriftenliste ausdrucken und verteilen. Beide Dokumente finden Sie hier als PDF:
Uckermärker Appell – Öffnen des PDF (493 kByte) in neuem Fenster
Unterschriftenliste – Öffnen des PDF (42 kByte) in neuem Fenster

Diese Unterschriftenaktion läuft noch bis zum 19.04.2018 !

Hinweise:

Wir haben an verschiedenen Orten Unterschriftenlisten ausgelegt. Die ausgefüllten Listen wurden per Hand in den Computer übertragen und in diese Online-Liste importiert. Aus technischen Gründen sind die Namen dieser Listen hintereinander angeordnet und nicht entsprechend ihrem tatsächlichen Zeitpunkt der Eintragung in die Papierliste.

Einige Einträge (ca. 20) in den Papierlisten konnten nicht entziffert und somit hier nicht aufgenommen werden.

Weiterhin wurde kontrolliert, ob doppelte Einträge vorliegen. Wenn also schon eine Online-Eintragung vorlag, wurde dieser Name nicht noch einmal aus den Papierlisten übernommen. Es wurden acht doppelte Einträge nicht noch einmal aufgenommen.

Außerdem sind eine Reihe von Einträgen nicht sichtbar, da die Empfänger der Bestätigungsmail nicht auf den darin enthaltenen Link geklickt haben. Hier können wir nur vermuten, dass die Mail im Spam-Ordner gelandet ist oder die Mail noch nicht abgerufen wurde. Die Anzahl dieser Einträge können wir nach Abschluss der Aktion mitteilen.