Antwort auf: Konzertierte Aktionen

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#369
Ute
Teilnehmer

Liebe Aktive,

vor jetzt alle laut aufschreien, sollten wir einfach froh sein, dass die Gas-BI in Zehdenick aktiv wird – auch wenn es nachvollziehbar ist, dass die „Ferienhausbesitzer“ sich auf die Zehen getreten fühlen. Vielleicht fanden sie ja auch, dass WIR übergriffig waren, weil wir auch einfach was beschlossen haben, was sie angeht und haben sie nicht gefragt. Denn schließlich war das von uns kein Vorschlag, sondern: wir machen das so – macht ihr mit? Dann gibt es eben erstmal 2 Termine und verschiedene Aktionen und irgendwann auch was Gemeinsames.

Mir gefällt „Aus!-Verkauf der Uckermark“ auch nicht übertrieben gut, aber da alle dafür waren, heißts eben so. Das mit der „Schöpfung“ reisst mich auch nicht gerade vom Hocker, aber wenn das Beschluss ist, ist es eben so. Das mit dem Termin ist nachvollziehbar, denn viele Uckermärker sind dann tatsächlich vermutlich gerade auf dem Weg in den Urlaub. Nachdem aber von uns viele am 13.4. können und wir ja auch die Touris erreichen wollen, bleiben wir einfach dabei.

Kyra und Dirk sind sicher diplomatisch genug, um den Zehdenickern klar zu machen, dass wir unsere Planung nicht über den Haufen werfen möchten, uns aber trotzdem freuen, wenn sie bei uns mitmachen oder mal aufkreuzen, so wie sicher einige von uns in Zehdenick dabei sein werden. Und vielleicht könnt ihr beide, Kyra und Dirk, denen, die so panische Angst vor Zugezogenen haben, mal freundlich stecken, dass ohne die nicht viel los wäre in Bezug auf egal welche Umweltschweinerei und dass jeder Ureinwohner sehr herzlich bei uns aufgenommen wird – denn selbstverständlich brauchen wir jeden einzelnen, der egal was mitmacht.

Wegen der Mail aus Petznick: das war das erste, was ich heute gelesen habe – der Tag fing also richtig gut an. Franks Antwort habe ich jetzt nicht mehr im Kopf, aber wir sollten die Petznicker oder ihre Vertreter vielleicht zum nächsten BI-Treffen einladen? Ich sehe dieses Echo als Ergebnis unserer doch sehr kontinuierlichen Arbeit und vor allem: wir treten sehr offensiv in der Öffentlichkeit auf und das zahlt sich aus – so wie Gert es letztes Mal formuliert hat.

Bitte lasst uns mit allen, die was auf die Füsse stellen, die Gemeinsamkeiten betonen und nicht die Unterschiede. Jemandem vorschreiben zu wollen, wofür er sich alles engagieren muß, damit ich ihn ernst nehme, halte ich für den falschen Weg, damit sind Frust und Ablehnung vorprogrammiert. Wenn der Beginn einer Bewegung durch massive Uneinigkeit und Differenzen geprägt wird, dann kann sich die andere Seite beruhigt zurücklehnen und warten, bis wir uns aufgerieben haben. Ihr kennt mich alle, ich weiche wahrlich keiner Auseinandersetzung aus. Aber mit Leuten, mit denen sich was machen läßt, muß man einfach die gemeinsamen Interesse betonen und daran arbeiten, was uns verbinden. Wir sollten also den freundlichen Kontakt und Austausch mit der Gas-BI und allen anderen BIs pflegen.

Insgesamt können wir meiner Meinung nach sagen, dass das Jahr 2019 gut anfängt und dass sowohl die Politik als auch die Landwirte, Landgrabber, Fracker und andere Umweltvergifter sich warm anziehen dürfen, wenns so weiter geht.

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag.

Herzliche Grüße aus dem Forsthau
Ute